Montag, 26. Januar 2026
Montag, 12. Januar 2026
Donnerstag, 27. November 2025
Wahlkampfauftakt 21 11 2025
Auszüge aus der Rede vom 21.11.
Michael Fux
Dieser Wahlkampf ist – Stand heute – ein Duell:
Er der Platzhirsch, ich der Herausforderer.
Er der Favorit, ich der Außenseiter.
Oder, als bekennender Star-Wars-Fan gesagt:
Die CSU – das böse Imperium.
Wir, die PWG – die Rebellen.
Zur Person
Michael Fux, Hausname „Schnaggl“, 51 Jahre alt, glücklich verheiratet – noch 😉
Spaß beiseite: Ohne den Segen meiner Gattin würde ich heute hier nicht stehen. Ganz klar – da habe ich auch noch etwas gutzumachen.
Zwei Kinder: Lukas und Sebastian, bald 18 und 14 Jahre alt, beide Schüler in Ettal.
Ich selbst bin gebürtiger Ogauer, irgendwie aber auch ein halber Schwabe – mütterlicherseits – und bis heute persönlich wie geschäftlich mit Augsburg verbunden.
In meiner Kindheit und Jugend drehte sich zuhause alles entweder um Holzschnitzerei (mein Vater) oder um Kommunalpolitik (meine Mutter – Gott hab sie selig –, die bis 2007 Gemeinderätin war).
Mein Abitur habe ich in Garmisch gemacht. Nebenher habe ich mehrere Jahre in den Ferien in Linderhof gearbeitet: Parkplatz, Gärtnerei, Schlossführer – der klassische Aufstieg.
Das war meine erste Berührung mit dem Tourismus.
Es folgte die Lehre zum Reiseverkehrskaufmann in Garmisch und anschließend ein Studium im Bereich Hotelfach und Tourismus in den USA.
Beruflicher Werdegang
1998 hat mich mein Bruder aus den USA zurückgeholt. Unser Großonkel hatte einen Bauplatz im Ortszentrum verkauft. Die Idee: ein Hotel errichten und einen Teil der Schulden direkt mit der Passion 2000 zurückzahlen. Gesagt – getan.
In den folgenden 18 Monaten war ich Hilfsarbeiter für sämtliche Gewerke auf der Baustelle:
Schlitze schlagen für den Elektriker, Mörtel anrühren für die Maurer, Gipskartonplatten schleppen für den Trockenbauer.
Das war meine zweite Lehre.
In den letzten 25 Jahren haben wir im Familienbetrieb unsere Geschäfte in Augsburg (Wohnungsvermietung) und Oberammergau (Hotel und Ferienwohnungen) sukzessive erweitert.
2011 habe ich gemeinsam mit meiner Gattin eine Gemeindeimmobilie gekauft, die bereits drei Jahre zum Verkauf stand. Da hatte sich niemand herangetraut – wir schon.
Mit viel Eigenengagement, Geduld und heimischem Handwerk ist daraus wieder ein absolut vorzeigbares Wohn- und Geschäftshaus geworden.
Parallel dazu habe ich von 2000 bis 2012 immer „irgendwas mit Internet und E-Commerce“ gemacht:
Als freier Redakteur bei Clickfish oder im Handel mit deutschen Souvenirs (Nussknacker, Kuckucksuhren) in den USA und amerikanischen Superhelden hier in Deutschland.
Seit 2012 betreibt mein Bruder diesen Bereich eigenständig. Was mir geblieben ist, ist eine ausgeprägte Internet-Affinität – und die hat mir in der Vermietung viele Türen geöffnet.
Alle Geschäftsbereiche im Detail unter: www.firmafux.de
Drei Gründe, warum meine Geschäfte heute gut dastehen
Selber machen – Geld sparen
Auf Augenhöhe mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten
(Die Küchenkraft ist genauso wichtig wie der Chef.)Die Hand auf den Büchern haben
(Du musst deine Zahlen kennen.)
Ich denke, das sind Eigenschaften, die einem Bürgermeister nicht schaden.
Privatleben
Privat bin ich ein Familienmensch.
Mit meiner Gattin ein ausgedehnter Spaziergang, mit dem Kleinen eine hitzige Partie Schach.
Der Große will mittlerweile eher weniger mit mir machen – für ihn bin ich „cringe“ oder „crazy“. So ist das halt.
Gerne sitze ich auch mit meinem Bruder oder Freunden bei einer Halben Bier – oder zwei. Das ist für mich Lebensqualität.
Sport gehört ebenfalls dazu: Früher Breakdance, Tennis und Skateboarden. Heute Mountainbiken (Bio-Biking bitte), Bogenschießen und Ausdauersport.
Besonderes & Erlebnisse
Ein paar verrückte oder besondere Dinge durfte ich auch erleben, drei Beispiele:
Marathon in München – volle Distanz, knapp fünf Stunden, aber angekommen.
Ich kann beißen, meine Freunde.Praktikum beim Tourismusministerium der Cayman Islands.
In Haag in ein brennendes Haus gelaufen und eine ältere Ammergauerin gerettet.
Dafür gab es 2012 die Bayerische Lebensretter-Medaille.
Ehrenamt & Vereine
Ich ziehe meinen Hut vor jeder und jedem, der sich ehrenamtlich engagiert. Ohne euch würde dieser Ort nicht funktionieren.
Mitglied in zahlreichen Vereinen:
Förderverein Grund- und Mittelschule, ProGast, Trachtenverein, Musikverein, Historischer Verein, Veteranen- und Eisstockverein, Tennisclub.
11 Jahre Vorstand im Minibob-Verein (2000–2011)
10 Jahre Organisator des Oberammergauer Rama Dama mit der Grund- und Mittelschule (2014–2024)
4 Jahre Veranstalter des Weihnachtlichen Handwerkermarktes (2021–2025)
Mitglied der Steuerungsgruppe der Ammergauer Alpen
Politische Erfahrung
Politisch aktiv bin ich seit 1996. Mit 21 habe ich gemeinsam mit Tobi Jablonka die Junge Liste „z. B. die Jungen“ gegründet. Uns fehlten ein paar hundert Stimmen für den Einzug – schade eigentlich.
Seit 2008 bin ich Gemeinderat – also seit 18 Jahren.
Dazu 6 Jahre Schnitzschulbeirat und 6 Jahre Tourismusreferent.
Warum ich glaube, Bürgermeister zu können
Arno Nunn war vor seiner Wahl in keinem mir bekannten kommunalen Gremium.
Andi Rödl war 6 Jahre Gemeinderat.
Ich bin seit 18 Jahren Gemeinderat.
Die letzten 6 Jahre waren wir Opposition – und Opposition ist Mist (Franz Müntefering).
Als größte Oppositionsfraktion ist es unser Anspruch, Ihnen, liebe Damen und Herren, eine echte Wahlmöglichkeit zu bieten. Das ist gelebte Demokratie.
Jetzt habe ich die Gelegenheit, aus meinem Hobby „Dorfpolitik“ einen Beruf zu machen.
Sollte Andi Rödl wiedergewählt werden, dann hätten wir Ogauer seit 30 Jahren immer einen Beamten im Rathaus. Nichts gegen Beamte – sie halten unser System am Laufen.
Aber 88 % aller Erwerbstätigen arbeiten in der freien Wirtschaft.
Vielleicht ist es Zeit für einen Spurwechsel.
Dorf – Passion – Schwimmbad
Drei Themenbereiche, über die ich heute sprechen möchte.
Hier fehlt noch vieles – wir stehen am Anfang des Wahlkampfes, und alles hier und heute zu behandeln, würde den zeitlichen Rahmen sprengen.
Unser Dorf
Thema Klimawandel
PV-Anlage Glumphaufen
Angeblich nicht möglich wegen der Folie – das stimmt so nicht.
Beispiel:
https://www.entegro.eu/pv-loesungen/deponien/PV auf Passionsdach, Schuldach und weiteren gemeindlichen Gebäuden
Hier wird es einfach Zeit.
Ich selbst habe auf jedem meiner Häuser eine PV-Anlage – weil es Sinn macht, nicht nur aus ökologischer Sicht.Fernwärmenetz am Standort Turnhalle / Ammer
Hier braucht es einen langen Atem.
Ca. 1 MW Leistung für Turnhalle, Schulen, Kindergärten, Ammergauer Haus, Rathaus etc.
Eine gute Sache.
Beteiligungen & Liegenschaften
Ammergauer Alpen
Etat und Außendarstellung Oberammergaus stärken, z. B. Bildpräsenz im Foyer des Ammergauer Hauses.Naturpark
Eine gute Sache, die ich unterstütze.
Mein Hotel ist seit der ersten Stunde Naturpark-Gastgeber.Radwegenetz verbessern
Richtung Oberau und Plansee, damit das Ammertal keine Sackgasse für Radfahrer bleibt.Altenheim
Wir stehen zu diesem Projekt.
Wichtig sind bestmögliche Mitsprache der Anrainer, Emissionen, Parkplätze und Mitarbeiterwohnungen.
Kommunaler Wohnungsbau
Sanierung Devrientweg
Umgehend angehen.Wohnungen Hubertusstraße
Vielleicht werden sie verkauft, vielleicht passiert dort – wie in den letzten sechs Jahren – auch wieder nichts.
Wir müssen mehr für unseren Wohnungsmarkt tun und ihn schützen.
Stichworte: Zweckentfremdungssatzung oder Zweitwohnungsverbot.
Kochel hat es diesen Sommer vorgemacht.
Unser Ortsbild
Vor vier Wochen hat die CSU im Bauausschuss einen Antrag zur Dorfverschönerung eingebracht – mal wieder ein Konzept von Fachleuten.
Man hatte ja nur fünfeinhalb Jahre Zeit, das zu erkennen.
Ergebnis: Ein neuer Gärtner wird eingestellt.
Was mir zu Blumen einfällt:
Früher gab es in Oberammergau einen Blumenschmuckwettbewerb.
Eigeninitiative stärken!
Ortseingänge:
Seit Jahr und Tag wird darüber geredet – ich werde es anpacken.
Thema Social Media & Außendarstellung
Ich sehe das so:
Willkommen in meinem Museum – oder in meinem Schwimmbad.
Ich werde der erste Bürgermeister sein, der die Eröffnung der Sommersaison im Schwimmbad persönlich feiert und aktiv bewirbt.
Seit drei Jahren hat Andi Rödl oder seine CSU zum Schwimmbad nichts auf Social Media veröffentlicht.
Gemeinde & Social Media
Keine offizielle Facebook-, Instagram- oder Twitter-Präsenz der Gemeinde.
Stattdessen teure Zeitungsanzeigen.
Zum Vergleich:
Markt Garmisch: ca. 21.000 Follower
Füssen: ca. 112.000 Follower
Selbst Ohlstadt hat einen Facebook-Auftritt und schaltet dort Stellenausschreibungen.
Bürgerbeteiligung
Bürgerumfragen
Kein Hexenwerk.
Wir haben mit der WB-Umfrage sehr gute Erfahrungen gemacht.
Es schadet nicht, sich regelmäßig ein Meinungsbild einzuholen.Neubürgerempfang alle zwei Jahre
Als Bürgermeister möchte ich wissen, wer in meine Kommune zieht.
Unsere Passion
Vorweg:
Christian Stückl ist unser Spielleiter für 2030.
Ich habe ihn 2016 gewählt und jetzt wieder gewählt. Seine Kompetenz als Spielleiter ist unbestritten.
Man muss seine aktuelle Ernennung und seinen Werdegang nicht gutheißen, aber Fakt ist:
Er ist für 2030 als einziger Kandidat übrig geblieben.
Aber:
In der Vergangenheit hatte Christian Stückl in unseren Augen zu viele Freiheiten außerhalb der Bühne.
Das war nicht zwingend seine Schuld, sondern die fehlende Führung von oben.
Drei Beispiele:
Nichteinhaltung der Hausordnung (Rauchen) – schwerwiegende Pflichtverletzung
Mitwirkungsrecht von 20 Jahren – nicht eingehalten
Probenausfall – dafür haben wir einen zweiten Spielleiter
Solche oder ähnlich gelagerte „Extrawürste“ wird es mit mir – bei aller Wertschätzung – nicht geben.
Denn das darf bei uns auch kein anderer.
Alle gleich behandeln – das ist immer mein Motto.
Auf der Bühne sind es seine Entscheidungen.
Und wenn er künftig die Römer durch weibliche Amazonen ersetzt – seine Sache.
Außerhalb der Bühne jedoch nicht.
Kosten & Organisation
Aus Kostengründen muss man genau prüfen, ob eine reine Neuinszenierung – wie vom Spielleiter vorgesehen – möglich ist.
Ich sehe das sehr kritisch.
Verträge & Vermietung
Ich konnte das Gremium davon überzeugen, die Kategorie 1A hoffentlich wieder einzuführen.
Wenn es nach mir geht, sollen diese Karten nur noch in Verbindung mit einer Übernachtung im Ort verkauft werden – egal ob Privatvermieter oder Acht-Sterne-Hotel.
So stellen wir sicher, dass Oberammergau voll gebucht ist.
Mehr Betten im Ort:
Lasst uns wieder eine Pilgerkategorie einführen – wie früher.
Übernachtungen bei Privatpersonen – ein Erlebnis, das sich viele Gäste wünschen würden.
Visionen Passion
Rückkehr des Prologs (gerne mit zwei Frauen besetzt)
Mobiles Dach kritisch prüfen – Sanierung von Fahrschienen und Motoren sind Kostenfresser
→ bestmöglich ein stationäres DachPassionsausstellung
Moderner Führungsbetrieb, Erlebnis mit VR (z. B. Wien, Oslo) – wir hätten es ja schon gehabt2027: 50 Jahre Rosner-Probe
Meiner Meinung nach sollten hierzu umgehend Gespräche mit der PT GmbH aufgenommen werden
Unser Bad
Der Bürgerentscheid hat mit 82 % klar unsere Haltung bestätigt.
Keine Schließung
Keine Stilllegung
Kein Verkauf
Kein Abriss
Andi Rödl sagt, es sei nur ein Meinungsbild gewesen.
Wir sagen: Es ist ein klarer Auftrag, mit diesem Bad weiterzuarbeiten.
Erster Schritt
Keine Geheimniskrämerei.
Wir machen einen Tag der offenen Tür im Schwimmbad – noch vor der Sommersaison.
Meine Vision
Mit mir hält eine positive Grundhaltung Einzug ins Rathaus.
Überschrift:
Mia san Team Schwimmbad!
Bürgerbad, soweit finanzierbar
Sanierung des Hallenbades ohne Rutschenhaus-Anbau
Freibad auf alle Fälle
→ deutlich bessere optische Gestaltung
→ Bauzäune sind kein Zukunftsmodell
Finanzierung:
Siehe Flugblätter auf unserer Homepage.
Am Ende des Tages:
Ein gscheites Freibad – und im Optimalfall ein Ganzjahresbad.
Was kurzfristig angegangen werden kann
Drei Beispiele – und sicher noch mehr:
Edelstahlrutsche vom alten Becken ans Sportbecken versetzen
Kletterwand am Sportbecken (Südseite)
Pommesbude
Ja, ich lehne mich weit aus dem Fenster:
Anscheinend ist es nicht möglich, dort oben etwas hinzustellen.
Andi Rödl hatte seit April den Auftrag – nichts ist passiert.
Er sagt, er habe niemanden gefunden.
Ich sage: Na! Oder, wie der Schwabe in mir sagt: Des gilt net.
Wenn wir diesen Sommer keine Pommesbude hinkriegen, dann können wir einpacken.
Aber so weit wird es nicht kommen.
Bei der Eröffnung gehen die ersten 30 Portionen Pommes auf Kosten der PWG an die Kinder im Bad – und ich stehe persönlich hinterm Tresen. Versprochen.
Transparenz
Alles, was ich hier aufgezählt habe – Dorf, Passion, Schwimmbad – wird bei uns transparent und nachvollziehbar im Internet stehen.
Stichwort Transparenz:
Wir haben nichts zu verbergen.
Bis 2012 zurück – alles öffentlich, alles da.
Besuchen Sie im Vergleich einmal die Seiten der CSU:
Von Facebook zur Homepage, von einer Seite zur anderen – und dann?
Alles weg.
Warum?
Zum Abschluss
Unser aktueller Bürgermeister, Andi Rödl, ist ein guter Mensch.
Er hat das Herz am rechten Fleck.
Sowohl er als auch ich wollen nur das Beste für unseren Ort.
Wir haben lediglich unterschiedliche Vorstellungen, wie man dieses Ziel erreicht.
Ich möchte dieses Amt, weil ich mir hier im Ort gemeinsam mit meiner Familie eine Existenz aufgebaut habe.
Und ich hoffe, dass einer meiner Buben eines Tages hier weitermacht.
Das wird aber nur passieren, wenn Oberammergau auch künftig
ein lebenswerter Ort für uns Einheimische und
ein liebenswerter Ort für unsere Gäste bleibt.
Bayern braucht gute Polizisten.
Oberammergau braucht einen neuen Bürgermeister.
Mit einem Kreuz am 08.03. treffen Sie gleich zwei richtige Entscheidungen.
Dafür werbe ich.
Michael Fux
Sonntag, 2. November 2025
Sonntag, 11. Mai 2025
Wellenberg Verkauf - Rückschau zum Info Abend
Donnerstag, 19. Dezember 2024
Ogau 2029 - wie seht Ihr unseren Ort ?
Junge Leut von Ammergau - wir haben Fragen !
Wie seht ihr euren Ort in 5 Jahren - wo soll die Reise hingehen.
Was brauchts ? was muss getan werden ? wie kann es gehn ?
Eure Meinung ist uns wichtig - also komts vorbei und sprechts mit uns !
02 Januar ab 19 Uhr in der Machbar in Ogau - wir sehn uns !
Samstag, 23. November 2024
Wellenberg - nochmal vor dem Jahreswechsel !
Freibadebetrieb im Sommer 2025 – höhere Attraktivität erreichen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,
die Fraktion der Parteilosen Wählergemeinschaft im Gemeinderat Oberammergau stellt folgenden Antrag:
Antrag
Der Gemeinderat beauftragt den Bürgermeister bzw. die Verwaltung, für den Freibadebetrieb im Wellenberg im Sommer 2025 die Rahmenbedingungen für den Betrieb zu optimieren:
- Technische Möglichkeiten schaffen, das Wasser im Sportbecken nicht ausschließlich über die Solar-Absorberanlage zu beheizen, um während der Freibadesaison durchgängig mindestens 21°C Wassertemperatur zu erreichen.
- Das gastronomische Angebot mindestens an den Wochenenden und in den Ferienzeiten zu verbessern (z.B. durch Zusammenarbeit mit regionalen Dienstleistern, Foodtrucks)
- Die sanitären Einrichtungen, vor allem die Duschmöglichkeiten quantitativ und qualitativ auszuweiten.
- Das Marketing für einen Freibadebetrieb zu verbessern (z.B. Aktualisierung der Social-Media-Auftritte des WellenBerg)
- Die technischen Möglichkeiten zu prüfen, zumindest das Heißbecken während der Freibadesaison wieder in Betrieb nehmen zu können.
Begründung
Die zweite Freibadesaison im WellenBerg hat erneut vor Augen geführt, dass das Angebot verbessert werden muss, um eine größere Kundenzufriedenheit zu erreichen. Daher ist es aus unserer Sicht noch dringlicher als im vergangenen Jahr, vor Beschlussfassung zu einem möglichen Freibadebetrieb aktuelle Prüfungen durchzuführen, unter welchen Bedingungen ein zusätzliches Beheizen des Sportbeckens möglich ist.
Die für die Sitzung am 13.12.2023 vorgelegten Berechnungen sollten aktualisiert werden. Außerdem wäre es zielführend nochmals alternative Möglichkeiten zur Erhöhung der Wassertemperatur zu prüfen.
Für die alternative Sommer-Abdeckung des Sportbeckens wären zudem verschiedene Angebote einzuholen, um in Erfahrung zu bringen, ob es dafür auch jetzt noch Investitionen in Höhe von 200.000 Euro bedarf (siehe Aussagen vom 13.12.2023).
Deckungsvorschlag
Die anfallenden Kosten sind im Haushalt 2025 einzustellen.
Eine Möglichkeit, entstehende Mehrkosten abzufedern, ist die Anhebung der Eintrittspreise für die Freibadesaison.
Mit freundlichen Grüßen
Ludwig Utschneider M.A., GRM Michael Fux, GRM Karl-Heinz Götz, GRM
Fraktionsvorsitzender Stellv. Fraktionsvorsitzender
Peter Held, GRM Florian Lang, GRM
Sonntag, 23. Juni 2024
Ganzjahresbad für Oberammergau – Szenarien entwickeln
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,
die Fraktion der Parteilosen Wählergemeinschaft im Gemeinderat Oberammergau stellt folgenden Antrag:
Antrag
Der Gemeinderat beauftragt den Bürgermeister bzw. die Verwaltung, Konzepte für den Betrieb eines Badeangebots in Oberammergau zu erarbeiten und dem Gemeinderat bis zum 31. Oktober 2024 vorzustellen.
Diese Konzepte sollen folgende Szenarien abbilden:
I. Künftige Konzepte
- Errichtung und Betrieb eines kommunalen Ganzjahresbads (Mindestbedingungen: 25m-Sport-Becken für das Schulschwimmen, Beckenangebot für Kleinkinder)
- Errichtung und Betrieb eines kommunalen Ganzjahresbads wie unter 1., aber ergänzt um einen eigenen Saunabereich mit Außen- und Innen-Sauna-Angeboten.
- Errichtung und Betrieb eines Warm-Freibads auf dem Areal des bisherigen WellenBergs.
- Errichtung und Betrieb eines Naturbadeweihers auf dem Areal des bisherigen WellenBergs
- Renovierung und technische Erneuerung des alten Beckens für den Fall, dass nur der Erhalt dieses Beckens angestrebt werden sollte
- Berechnung der zu erwartenden Kosten für die Wiederinbetriebnahme vorhandener Strukturen als Minimallösung (z.B. Innen-Sport-Becken, Nutzung des Außenbereichs des Heißbeckens nur im Sommer; welche baulichen Maßnahmen müssten ergriffen werden, um im Winter nur den Innenbereich des Heißbeckens nutzen zu können; Berücksichtigung der damit in Verbindung stehenden Flächen wie Duschen, Umkleiden und Sauna)
Daraus resultierende dauerhafte bauliche Abtrennung des Erlebnis-Becken-Bereichs, außerdem ergänzende Beheizung des 50-Meter-Sportbeckens im Sommerbetrieb; Kosten für die Neuanschaffung jener Einrichtungsgegenstände, die für den Betrieb notwendig sind, aber nach dem 30.9.2022 veräußert wurden)
II. Weitere Fragestellungen
- Dem Gemeinderat ist eine aktuelle Kostenschätzung vorzulegen für eine mögliche Wiederinbetriebnahme des bestehenden Bades in kleinstmöglicher Form (25m-Becken / Heißbecken nur innen, Gastro unten, Umkleiden / Lobby, Saunabereich).
- Dem Gemeinderat sind aktuelle Kostenschätzungen für einen möglichen Abriss der vorhandenen Gebäude bzw. Becken vorzulegen, sollten künftige Konzepte darauf aufbauen, Flächen des WellenBergs „als grüne Wiese“ übergeben zu müssen.
- Darüber hinaus ist zu prüfen, ob es rechtliche Möglichkeiten gibt, bei einem möglichen Verkauf von Flächen des WellenBergs Grunddienstbarkeiten einzutragen, die eine Verpflichtung zum Anbieten einer öffentlichen Ganzjahresbademöglichkeit beinhalten.
- Konzept Ausschreibung der ganzen Halle oder Teilbereiche (z.B. Rutschenhaus = Kletterhalle) zur weiteren Nutzung (z.B. von Paintball, Exit the Room bis Indoor-Spielplatz)
- Zudem sind Gespräche mit den Gemeinden der Ammergauer Alpen sowie dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen zu führen, um die Möglichkeiten einer interkommunalen Zusammenarbeit bei der Errichtung und dem Betrieb eines für den Schwimmunterricht notwendigen Ganzjahresbads zu prüfen.
III. Bürgerbeteiligung
- Die Bürgerinnen und Bürger sind mindestens vierteljährlich über die weiteren Entwicklungen zu informieren, z.B. in Form von Bürgerversammlungen oder im Rahmen öffentlicher Sitzungen des Gemeinderats.
- Der Gemeinderat zieht beratend Vertreterinnen und Vertreter der touristischen Leistungsträger hinzu, um die Konzeptionierung eines Ganzjahresangebots, hilfsweise eines Sommer-Badeangebots, in (inter)kommunaler Trägerschaft auch mit den Tourismus-Verantwortlichen abzustimmen.
- Die Bürgerinnen und Bürger sind am Ende des anstehenden Prozesses im Rahmen eines Ratsbegehrens aufzurufen, das erarbeitete Konzept zu bestätigen.
Begründung
Nach dem Scheitern der Ausschreibung des WellenBerg-Areals bedarf es sehr schnell konkreter Planungen, wie es mit einem Ganzjahres-Schwimmangebot für Oberammergau und die Region weitergehen kann. Wie schon in den zurückliegenden Jahren seitens der Fraktion Parteilose Wählergemeinschaft gefordert, muss parallel zu anderen Überlegungen auch nochmals umfassend untersucht werden, welches Badeangebot in kommunaler, ggf. auch in interkommunaler Verantwortung geschaffen werden kann.
Dieser Antrag dient dazu, eine aktuelle Datenbasis erarbeiten zu lassen, um dem Gemeinderat belastbare Zahlen für die weiteren Planungen zu liefern.
Zudem ist es enorm wichtig, die Bürgerinnen und Bürger nun regelmäßig und umfassend über die weiteren Entwicklungen zu informieren.
Die Prüfungen und der Beteiligungsprozess sollen zeitnah beginnen mit der Zielsetzung, spätestens im Laufe des Jahres 2025 beschlussfähige Entscheidungen zur Abstimmung vorlegen zu können.
Deckungsvorschlag
Die anfallenden Kosten sind aus den laufenden Mitteln des Haushalts 2024 zu tragen.
Mit freundlichen Grüßen
Ludwig Utschneider M.A., GRM Michael Fux, GRM Karl-Heinz Götz, GRM
Fraktionsvorsitzender Stellv. Fraktionsvorsitzender
Peter Held, GRM Florian Lang, GRM
Donnerstag, 13. Juni 2024
Skaterplatz - Alternative ! - Fehlanzeige - Bürgermeister lässt Kids weiter warten
Wieder nix für Kids!
CSU verhindert Beratung zu provisorischer Skateranlage im WellenBerg-Areal
Nachdem Bürgermeister und Verwaltung weiterhin keine Lösung für eine Skateranlage auf die Reihe bringen, hat die Fraktion Parteilose Wählergemeinschaft erneut folgenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht:
„Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, zum Beginn der Sommerbadesaison 2024 das leere / unbenutzte Naturbecken in Gänze oder in Teilen als Skate / Rollsport / Funsport Fläche vorzubereiten und dann zur Verfügung zu stellen.“
Das alte Becken steht leer und es gibt genügend Beispiele dafür, dass derartige ungenutzte Flächen für junge Leute, die Skateboard fahren wollen, hergerichtet werden können.
Wieder einmal verschanzen sich die Verantwortlichen hinter Bedenken und schwierig zu lösenden Aufgaben, um lieber nichts zu machen.
Jene Kinder und Jugendlichen, denen man vor Jahren in Aussicht gestellt hat, man tue etwas für die Skater, sind schon längst im Erwachsenenalter angelangt.
Da schmerzt es umso mehr, dass die ehemaligen Jugendbeauftragten Simon Fischer und Andreas Rödl von der CSU unser Ansinnen ausbremsen, endlich etwas für unsere Jugendlichen zu tun.
Fotoquelle: Münchner Merkur
Montag, 13. November 2023
Samstag, 13. Mai 2023
Antrag Newsletter Aktualisierung
Gemeinde Oberammergau Herr 1. Bürgermeister Andreas Rödl Ludwig-Thoma-Straße 10 82487 Oberammergau
Optimierung der touristischen Datenerhebung
Oberammergau, 15. März 2023
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,
die Fraktion der Parteilosen Wählergemeinschaft im Gemeinderat Oberammergau stellt folgenden Antrag:
Antrag
Der Gemeinderat beauftragt den Eigenbetrieb Oberammergau Kultur, Formulierungen in Absprache mit den Partnern (insbesondere Ammergauer Alpen GmbH, Passionstheater GmbH) zu finden, um das Addresspotential (u.a. Newsletter, Social Media, Bestellprozesse) interessierter Gäste / Kunden / Partner optimal gegenseitig zu nutzen. Hier sollten sowohl Bestands-Adressaten als auch Neu-Adressaten berücksichtigt werden.
Begründung
Aktuell ist es weder dem Eigenbetrieb Oberammergau Kultur noch den Ammergauer Alpen GmbH aus Datenschutzgründen möglich, das gegenseitige Addressmaterial für Werbezwecke vollumfänglich zu nutzen. (siehe Email Werkleitung an Gemeinderat vom 27.02.2023).
Gleichwohl wurde eine Regelung gefunden, dass der Eigenbetrieb Oberammergau Kultur das Addressmaterial der Passionstheater GmbH bereit stellen kann.
Bereits in 2017 zum Start des Passionskartenverkaufs haben wir als Fraktion darauf gedrängt, dass der sich zur Passion 2020 ( dann 2022 ) anhäufende Datenschatz interessierter Kunden / Gäste / Partner für die weitere touristische Nutzung auch bei den Ammergauer Alpen und umgekehrt verwendet werden darf. Eine Umsetzung dieser Absprache ist bis heute nicht erfolgt.
Passgenaue Adressdaten von interessierten Kunden (Newsletter-Abonnementen, Käufern von Tickets, Paketen etc.) sind aus unserer Sicht unbestritten relevant, der touristische Nutzen oder gar der Monetäre ( Kosten von bis zu € 0,40.-/ Adresse werden bezahlt )
Dieses Potential weiterhin nicht gegenseitig zu nutzen ist ein Fehler, welcher zeitnah behoben werden muss.
Ludwig Utschneider M.A. Fraktionsvorsitzender Gemeinderat Hillernstraße 6
82487 Oberammergau
Tel. 0 88 22 – 92 27 90
Mobil: 01 52 – 53 15 65 00 ludwig.utschneider@t-online.de
Beispiel Newsletter Änderung des Passionsspiele Oberammergau Internet Auftritts:
ALT: ( STAND 14 03 2023 )
Abonnieren Sie den Newsletter der Gemeinde Oberammergau - Eigenbetrieb Oberammergau Kultur und erhalten Sie regelmäßig nützliche Informationen zu den Passionsspielen 2022 und Veranstaltungen im Passionstheater.
NEU:
Abonnieren Sie Newsletter
der touristischen Angebote der Gemeinde Oberammergau (Eigenbetrieb Oberammergau Kultur - Ammergauer Alpen GmbH, Passionstheater GmbH)
und erhalten Sie regelmäßig nützliche Informationen zu den Passionsspielen 2030 und den touristischen Highlights rund um Oberammergau
Deckungsvorschlag
Die ggf. erforderlichen Mittel zur rechtlichen Ausarbeitung passender Formulierungen für Neu- und Bestandskunden und der Anpassung des Datenschutzes sind aus dem Haushalt 2023 zu entnehmen.
Eine gespiegelte Formulierung für die weiteren touristischen Partner (insbesondere Ammergauer Alpen GmbH, Passionstheater GmbH ) ist zu erstellen und dem Werkleiter und dem Geschäftsführer der Ammergauer Alpen GmbH, Geschäftsführer der Passionstheater GmbH zur Umsetzung vorzulegen.
Mit freundlichen Grüßen
Ludwig Utschneider M.A., GRM Fraktionsvorsitzender
Peter Held, GRM
Michael Fux, GRM Karl-Heinz Götz, GRM Stellv. Fraktionsvorsitzender
Florian Lang, GRM
Freitag, 15. Juli 2022
Anträge - Honorare - besondere Wertschätzung an die Mitwirkenden / Zusatzspiel 03 10 2022
Passion 2022 – Gratifikation für die Mitwirkenden der Passion 2022
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,
die Fraktion der Parteilosen Wählergemeinschaft im Gemeinderat Oberammergau stellt folgenden Antrag:
Antrag
Der Gemeinderat beschließt, allen arbeitsvertraglich beschäftigten Mitwirkenden der Passion 2022 als Anerkennung ihrer Leistung aufgrund der Mitwirkung am Passion 2022 eine Gratifikation auszubezahlen.
Diese Gratifikation beträgt:
- bei Mitwirkenden, die bis zu 1/3 der Spiele eingeteilt waren und mitwirkten: 2 Tageshonorare
- bei Mitwirkenden, die bis zu 2/3 der Spiele eingeteilt waren und mitwirkten: 3 Tageshonorare
- bei Mitwirkenden, die über 2/3 der Spiele eingeteilt waren und mitwirkten: 4 Tageshonorare
Begründung
Alle Mitwirkenden, vom Spielleiter bis zum Kind im Volk, haben Erhebliches geleistet, diesen Passion angesichts der Corona-Pandemie aufführungsreif zu machen und sie nun tatsächlich auch umsetzen zu können.
Für alle Beteiligten war und ist es mit einem Mehraufwand, auch zeitlicher Natur, verbunden. Um hier einen gewissen Ausgleich zu schaffen, sehen wir es als sachgerecht an, eine zusätzliche Gratifikation zu gewähren.
Wir gehen davon aus, dass damit gegenüber der Wirtschaftsplanung keine Mehrkosten entstehen, da angesichts der großen Zahl an Kündigungen bzw. Nichtteilnahmen geplante Probengelder und Honorare nicht zur Auszahlung kamen bzw. kommen. Die Werkleitung und die Spielleitung sprachen in den zurückliegenden Wochen von über 400 Mitwirkenden, die doch nicht mitwirken. Im Werkausschuss am 6. Juli 2022 informierte der Werkleiter darüber, dass die tatsächlichen Ausgaben für Honorare unter 20 Mio. Euro liegen werden, eingeplant waren 22,4 Mio. Euro.
Deckungsvorschlag
Es entstehen keine weiteren Kosten, da die Mehrausgaben, wie oben ausgeführt, voraussichtlich innerhalb des geplanten und genehmigten Wirtschaftsplans bleiben.
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Passion 2022 – Zusatzspiel 03.10.2022
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,
die Fraktion der Parteilosen Wählergemeinschaft im Gemeinderat Oberammergau stellt folgenden Antrag:
Antrag
Der Gemeinderat beschließt, ein Zusatzspiel am 03.10.2022 anzusetzen und beauftragt die Verwaltung, alle dafür notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Insbesondere soll das Gespräch mit den Mitwirkenden gesucht werden und auf die Verwendung des Erlöses hingewiesen werden.
Sofern der Gemeinderat das Zusatzspiel beschließt, beauftragt er den Werkausschuss, über die Verteilung der Erlöse dieses Zusatzspiels bis spätestens Mitte September 2022 zu beraten und Beschluss zu fassen.
Begründung
Im Hinblick auf die sehr erfreulichen Auslastungszahlen der Passion 2022, welche die Werkleitung zuletzt in der Sitzung vom 06.07. vorgetragen hat, ist es aus unserer Sicht eine logische Konsequenz, ein Zusatzspiel anzusetzen.
Die erzielten Erlöse des Zusatzspiels sind wie folgt zu verwenden:
A: 50 % den örtlichen gemeinnützigen Vereinen in Form von Zuschüssen
B: 25% Aufstockung Etat Daisenberger-Stiftung
C: 25% Unterstützung eines Kindergartens / Schulprojektes in der Ukraine
Deckungsvorschlag
Die entstehenden Kosten sind mit den Erlösen des Spieltages 03.10.2022 zu verrechnen.











